Pflichtlektüre
Pflichtlektüre zum ersten Modul
Mukhopadhyay, Tito R. (2005): Der Tag an dem ich meine Stimme fand. Ein autistischer Junge erzählt. Originalausgabe 2000. Hamburg: Rowohlt Taschenbuch Verlag ISBN 3-499-61933-4
Gisela Erdin (2006), Paradigmenwechsel in der Behindertenhilfe. Münster: Monsenstein und Vannerdat
ISBN-10: 3865821588
ISBN-13: 978-3865821584
Empfohlene Literatur zum ersten Modul (freiwillig)
Jollien, Alexandre (2001): Lob der Schwachheit. Zürich, München: Pendo Verlag
ISBN 3858424021
Alexandre Jollien, geboren 1975 im Wallis/Schweiz, studierte Philosophie an der Universität Freiburg. und in Dublin. Er leidet seit seiner Geburt an zerebraler Kinderlähmung und hat 17 Jahre in Spezialkliniken verbracht. "Lob der Schwachheit" ist sein erstes Buch.
Sellin, Birger (1995): ich will kein inmich mehr sein: botschaften aus einem autistischen kerker. (Hg.: Michael Klonovsky) Köln: Kiepenheuer Witsch
ISBN-Nr. 3-462-02463-9
Ein Zwanzigjähriger, schwer autistisch behindert und seit seinem zweiten Lebensjahr verstummt, schreibt Texte mit gestützter Kommunikation. Dies ist ein sehr berühmtes Buch.
Hunt, Nigel (1979): Die Welt des Nigel Hunt. Tagebuch eines mongoloiden Jungen. München: Verlag Ernst Reinhardt
ISBN-10: 3497015245
ISBN-13: 978-3497015245
Auch dieses Buch ist in der Fachwelt ein wichtiges Buch. Nigel Hunt ist einer der ersten Menschen mit Down Syndrom, der schreiben gelernt hat. Vorher dachte man, dass Menschen mit Down Syndrom nicht schreiben lernen können.
Glöckler, Michaela & Denger, Johannes & Schmidt-Brabant, Manfred (1993): Sind wir überfordert? Schulungswege in Heilpädagogik und Sozialtherapie zwischen Selbstfindung und Dienst am andern. Dornach: Verlag am Goetheanum
ISBN 3-7235-0702-6 (85 Seiten)
Pflichtlektüre zum zweiten Modul
Niehoff, Dieter (2007, 2. Auflage): Basale Stimulation und Kommunikation. Methoden in Heilpädagogik und Heilerziehungspflege. Troisdorf: Bildungsverlag Eins.
ISBN-10: 3427048632
ISBN-13: 978-3427048633
Schulz von Thun, Fridemann (2008): Miteinander reden. Störungen und Klärungen. 1. Auflage 1998. Reinbek: Rowohlt Taschenbuch Verlag
ISBN-10: 3-499-17489-8
ISBN-13: 978-3-499-17489-6
Von Schulz von Thun gibt es 3 Bände „Miteinander reden“. Nur der erste Band ist Pflichtlektüre. Oftmals kann man alle drei Bände zusammen und sehr günstig kaufen z.B. bei http://www.amazon.de. Interessant sind alle drei Bände. Fast in jeder Ausbildung bei der es um Kommunikation, Teamentwicklung oder ähnliches geht, gehören die Bücher von Schulz von Thun zur Pflichtlektüre.
Empfohlene Literatur zum zweiten Modul
Schuster, Nicole (2007): Ein guter Tag ist ein Tag mit Wirsing. (M)ein Leben in Extremen: Das Asperger-Syndrom aus der Sicht einer Betroffenen. (Hg.: Brita Schirmer: Autismus, Studien, Materialien und Quellen, Bd 17) Berlin: Weidler
Dieses Buch beschreibt sehr viele Besonderheiten bei Menschen mit Autismus: Wahrnehmungsbesonderheiten, Besonderheiten bezüglich der sozialen Interaktion, der Kommunikation, der Motorik und es gibt ein Kapitel zum repetitiven Verhaltensmuster.
Behrens, Katja (2001): Alles Sehen kommt von der Seele. Die Lebensgeschichte von Helen Keller. Weinheim und Basel: Beltz Verlag
Dieses Buch beschreibt das leben einer überdurchschnittlich intelligenten Frau mit sehr starker Sinneswahrnehmungsstörung. Helen Keller war blind und taub. Sie hat dennoch an einer Universität studiert und mit Erfolg abgeschlossen.
Watzlawick, Paul & Beavin, Janet H. & Jackson, Don D: (1969). Menschliche Kommunikation. Formen, Störungen, Paradoxien. 11. Auflage 2007, Bern: Verlag Hans Huber
ISBN: 978-3-456-84463-3
Dies ist ein sehr bekanntes Buch. Watzlawick betrachtet Kommunikation unter dem systemischen Blickwinkel.
Pflichtlektüre zum dritten Modul: Gruppendynamik:
König, Karl (1964): Brüder und Schwestern. Geburtenfolge als Schicksal. Klotz,
Stuttgart. Ab der 8. Auflage (1983) bei: Vandenhoeck und Ruprecht,
Göttingen, ISBN 3-525-59216-7
Empfohlene Literatur zum dritten Modul
"Die totale Institution" in: Goffman, Erving (1961): Asyle. Baden Baden 1973, deutsche Ausgabe
Innerhalb der Sozialhilfe und Behindertenhilfe kann man in vielen Ländern in den letzten 40 Jahren einen Paradigmenwechsel beobachten. Gefordert wird „Enthospitalisierung“ und „Deinstitutionalisierung“ bzw. „Integration“ der Menschen mit einer Behinderung. Die Organisationen, also Einrichtungen für Menschen mit Behinderung (Wohnheime, geschützte Werkstätten), Sonderschulen, Krankenhäuser und Gefängnisse stehen im Brennpunkt der Kritik. Sie sollen verändert oder aufgelöst werden. Auslöser für diese Diskussion war unter anderem diese weltweit beachtete Analyse von E. Goffman.
Pflichtlektüre zum 5. Modul
Kruck, Peter (2006): Alkohol. Alles, was sie darüber wissen sollten. München: Herbig Verlag
Dieses Buch bietet eine Fülle von wichtigen Informationen und ist dennoch sehr angenehm zu lesen.
Dunselman, Ron (2004): An Stelle des Ich. Rauschdrogen und ihre Wirkungen. Stuttgart: Verlag Freies Geistleben
Ron Duselmann ist Psychologe und Mitarbeiter von ARTA einem Therapiezentrum für drogensüchtige Menschen in den Niederlanden. ARTA verfolgt einen progressiven, vierstufigen Therapieansatz auf anthroposophischer Grundlage, bei dem vor allem die Eigeninitiative und die Ich-Kraft des Patienten angesprochen werden soll.
Lektüre zum 6. Modul
Simmen, René u.a. (2003): Systemorientierte Sozialpädagogik, Bern/Stuttgart: Paul Haupt Verlag. ISBN: 3-258-06472-5
Lektüre zum 8. Modul
http://www.prisonexp.org/deutsch/13
Zeitschriften
http://bidok.uibk.ac.at
bidok ist eine digitale Volltextbibliothek mit Texten und Materialien zum Thema Integration und Inklusion von Menschen mit Behinderungen. Die Internetbibliothek umfasst wissenschaftliche Arbeiten, Beiträge aus Zeitschriften und Büchern, Berichte, Vorträge, Rezensionen u.v.m. In dieser Bibliothek finden Sie über 1200 digitale Volltexte.
Seelenpflege
Zeitschrift für anthroposophische Heilpädagogik und Sozialtherapie
Grundlagen - Praxis - Dialog - Information
Herausgegeben von der Konferenz für Heilpädagogik und Sozialtherapie in der Medizinischen Sektion der Freien Hochschule am Goetheanum in Dornach / Schweiz.
Redaktion: Prof. Dr. Rüdiger Grimm, Prof. Dr. Bernhard Schmalenbach
Abonnementbestellung an: Zeitschrift Seelenpflege, Ruchti-Weg 9, CH-4143 Dornach, zs(at)khsdornach.org
Abonnement für Studenten CHF 25.-- (pro Jahr, incl. Versand), Einzelheft: CHF 10.--, Euro 7.--
